Wiederherstellen einer Sicherung

Eine ArcGIS Enterprise on Kubernetes-Organisation können Sie mit ArcGIS Enterprise Manager von einer Sicherung wiederherstellen. Dabei werden alle Konfigurationsdaten, Einstellungen, Services und Infrastrukturobjekte wiederhergestellt. Services die Daten in registrierten Data Stores referenzieren, werden neu erstellt.

Wenn Ihre Organisation Services mit Volumes über die Admin-API konfiguriert hat und seit der Erstellung der Sicherung Änderungen an den Volumes vorgenommen wurden, müssen Sie alle zugehörigen persistenten Volumes (PVs) in den Zustand Released patchen, um sie in den Zustand Available zu versetzen, bevor Sie die Wiederherstellung ausführen. Andernfalls können die Services möglicherweise nicht aktualisiert werden und müssen neu gestartet werden, nachdem die Bindung des Persistent Volume Claim (PVC) auf ein vorhandenes PV erfolgt ist. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um die verbundenen PVs zu patchen:

kubectl patch pv <pv name> -p '{"spec": {"claimRef": {"uid": null}}}'

Die Methode zur Wiederherstellung einer Sicherung hängt davon ab, ob eine Organisation vorhanden ist, die mit der wiederherzustellenden Sicherung kompatibel ist.

Wiederherstellen einer Sicherung mithilfe des In-Place-Prozesses

Der In-Place-Wiederherstellungvorgang kann verwendet werden, um eine Organisation aus einer Sicherung wiederherzustellen, ohne die Bereitstellung aufzuheben und ArcGIS Enterprise on Kubernetes erneut bereitzustellen. Sie können den In-Place-Wiederherstellungvorgang im Falle einer Datenbeschädigung oder eines Datenverlusts verwenden, sofern die Sicherung mit Ihrer vorhandenen Organisation kompatibel ist. In der ursprünglichen Organisation wird ein Datensatz mit allen Sicherungen gespeichert, und Sie können eine davon mit ArcGIS Enterprise Manager wiederherstellen.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine Sicherung mithilfe des In-Place-Prozesses wiederherzustellen:

  1. Melden Sie sich bei ArcGIS Enterprise Manager als Administrator Ihrer Organisation an.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Sicherungen.
  3. Bestimmen Sie auf der Seite "Sicherungen", welche Sicherung Sie wiederherstellen möchten, und klicken Sie auf die Schaltfläche "Optionen".
  4. Klicken Sie auf Wiederherstellen.
  5. Geben Sie den Verschlüsselungs-Passphrase an, der zur Erstellung der Sicherung verwendet wurde.
  6. Klicken Sie auf Wiederherstellen.

Wenn die Wiederherstellung beginnt, wird ein Auftrag zur Vorgangsverwaltung erstellt, und es wird die Seite "Wiederherstellen" geöffnet, auf der der Fortschritt der Wiederherstellung angezeigt wird. Die Organisation wird in den Zustand zurückversetzt, den sie zum Zeitpunkt der Sicherung hatte, und ist bis Abschluss der Wiederherstellung nicht zugänglich.

Beim In-Place-Wiederherstellungvorgang werden die Pod-Platzierungsrichtlinien für die Objektspeicher und die Data Stores vom Typ "relational" bzw. "spatiotemporal" aus der aktuellen Konfiguration beibehalten und aus der Sicherung ignoriert. Dadurch wird ein Neustart des Data Store StatefulSets sowie mögliche Konflikte mit der aktuellen Cluster-Konfiguration während des Wiederherstellungsvorgangs vermieden. Bei System-, Utility- und vom Benutzer veröffentlichten Services wird die Bereitstellungs-ID in den Ergebnissen gespeichert, wenn die Bereitstellung nicht erfolgreich aktualisiert werden kann, und der Vorgang wird mit Warnungen als erfolgreich abgeschlossen gemeldet. Ein Administrator sollte die Platzierungsrichtlinie für jeden Service nach dem Wiederherstellungsvorgang korrigieren.

Wiederherstellen einer Sicherung mithilfe des Out-of-Place-Prozesses

Der Out-of-Place-Wiederherstellungvorgang kann verwendet werden, um eine Sicherung wiederherzustellen, wenn die ursprüngliche Organisation nicht zugänglich ist oder wenn die Sicherung in einer anderen Version oder mit einem anderen Data-Store-Typ vom Typ "relational" als Ihrer aktuellen Organisation erstellt wurde.

Heben Sie vor der Verwendung des Out-of-Place-Wiederherstellungvorgangs die Bereitstellung der vorhandenen Organisation auf, und stellen Sie eine neue Organisation bereit. Stellen Sie sicher, dass das ursprüngliche persistente Volume (PV) Beschriftungen enthält, die beim Registrieren eines neuen Sicherungsspeichers als Teil einer Beschriftungsauswahl verwendet werden können. Darüber hinaus müssen Sie sicherstellen, dass die folgenden Einstellungen in der Quell- und Zielumgebung identisch sind:

  • Speichertyp für den Data Store vom Typ "relational" (entweder persistentes Volume oder Cloud-Service)
  • ArcGIS Enterprise on Kubernetes-Version
  • Vollständig qualifizierter Domänenname (FQDN) und Kontextpfad (https://dnsalias.domain.com/context)
  • Kubernetes-Namespace (arcgis)
  • Kubernetes-Cluster-Domäne (cluster.local)
  • Kubernetes-Service-DNS-Suffix (svc.cluster.local)
  • ID der FSGroup und der Supplemental Group (wenn die Bereitstellung mit einem benutzerdefinierten Wert erfolgt)

Hinweis:

Diese Einstellungen wurden während der Bereitstellung angegeben.

Vorbereiten eines vorhandenen PV für die statische Bindung

Nachdem Sie die Bereitstellung von ArcGIS Enterprise on Kubernetes aufgehoben haben, wird der Status des ursprünglichen PV auf "Freigegeben" gesetzt. Das vorhandene PV sollte erst repariert werden, wenn die neue Organisation erstellt wurde. Sobald die neue Organisation verfügbar ist, müssen Sie claimRef für das PV entfernen, um eine Bindung mithilfe von Beschriftungsauswahlen zu ermöglichen. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die entsprechenden Beschriftungen hinzuzufügen und sicherzustellen, dass das PV für die Bindung mit dem PVC der neuen Organisation zur Verfügung steht:

  1. Verwenden Sie kubectl, um zu ermitteln, welches PV für den bisherigen Sicherungsspeicher verwendet wurde.
    kubectl get pv
    
  2. Rufen Sie mit kubectl die PV-Informationen ab.
    kubectl get pv <PV> -o yaml
    

    Diese Werte dienen beim Registrieren eines Sicherungsspeichers als Referenz.

    Hinweis:

    Wenn Ihnen der Name des vorherigen Sicherungsspeichers entfallen ist, können Sie ihn durch Aufschlüsseln der PV-Eigenschaft spec.claimRef.name abrufen. Angenommen, der spec.claimRef.name-Wert des PV ist data-volume-arcgis-backup-store-backups-111-backups-main-0, dann lautet der Name des vorherigen Sicherungsspeichers backups-111.

  3. Verwenden Sie kubectl, um dem PV eine Beschriftung zuzuweisen.

    Diese wird verwendet, um das PV an den neuen Sicherungsspeicher-Pod zu binden.

    kubectl label pv <pv name> <key>=<value>
    

    Verwenden Sie beispielsweise "arcgis/purpose":"backups" als Beschriftungsauswahl:

    kubectl label pv <pv name> arcgis/purpose=backups
    
  4. Reparieren Sie das PV, um den Wert uid aus dem Feld claimRef zu entfernen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass es an den neuen Sicherungsspeicher-Pod gebunden werden kann.
    kubectl patch pv <pv name> -p '{"spec":{"claimRef":{"uid":null}}}'
    

Registrieren des Sicherungsspeichers, wenn noch kein anderer Sicherungsspeicher vorhanden ist

Falls Sie noch keinen Staging-Speicherort und keinen Sicherungsspeicher registriert haben, führen Sie die folgenden Schritte aus, um einen neuen Sicherungsspeicher zu registrieren und ihn an das vorhandene PV zu binden:

  1. Melden Sie sich bei ArcGIS Enterprise Manager als Administrator Ihrer Organisation an.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Sicherungen.
  3. Klicken Sie auf der Seite "Sicherungen" auf Sicherungsspeicher registrieren.
  4. Wenn Sie eine statische Bereitstellung verwenden, finden Sie in der Admin-API-Referenz weitere Informationen zum Definieren der Einstellungen für den Staging-Speicherort Wenn Sie eine dynamische Bereitstellung verwenden, geben Sie für den Staging-Speicherort die folgenden Informationen an:
    • Größe (GiB): Definiert die Größe des PV für den Staging-Speicherort. Die minimale Größe beträgt 16 GiB. Der Wert sollte groß genug sein, um die Sicherungen der einzelnen Speicher zu umfassen.
    • Speicherklassenname: Definiert den Namen der Speicherklasse.
  5. Wählen Sie den Typ des zu registrierenden Sicherungsspeichers aus.
    • Amazon S3
    • Azure Blob
    • Google Cloud Storage
    • Systemverwalteter Speicher
    1. Geben Sie bei Verwendung von Amazon S3 die folgenden Informationen ein:
      • Name des Sicherungsspeichers: Der Name des Sicherungsspeichers. Der Name darf nur Kleinbuchstaben, Ziffern und Bindestriche enthalten; er darf nicht mit einem Bindestrich beginnen oder enden.
      • Bucket-Name: Der Name des in Amazon S3 erstellten Bucket, in dem die Sicherungen gespeichert werden sollen.
      • Region: Die Region, in der der Bucket erstellt wurde.
      • Authentifizierungstyp: Wählen Sie entweder Zugriffsschlüssel oder IAM-Rolle aus.
      • Geben Sie die folgenden Informationen ein, wenn der Zugriffsschlüssel als Authentifizierungstyp verwendet wird:
        • Zugriffsschlüssel: Fügen oder geben Sie den Zugriffsschlüssel für den IAM-Benutzer ein.
        • Geheimer Schlüssel: Fügen oder geben Sie den geheimen Schlüssel für den IAM-Benutzer ein.
    2. Geben Sie bei Verwendung von Azure die folgenden Informationen ein:
      • Name des Sicherungsspeichers: Der Name des Sicherungsspeichers. Der Name darf nur Kleinbuchstaben, Ziffern und Bindestriche enthalten; er darf nicht mit einem Bindestrich beginnen oder enden.
      • Container-Name: Der Name des in Azure erstellten Containers, in dem Sicherungen gespeichert werden sollen.
      • Speicherkonto: Der Name des Speicherkontos, das dem Container übergeordnet ist.
      • Authentifizierungstyp: Wählen Sie entweder Speicherkontoschlüssel oder Verwaltete Identität aus.
      • Geben Sie die folgenden Informationen ein, wenn der Speicherkontoschlüssel als Authentifizierungstyp verwendet wird:
        • Kontoschlüssel: Fügen oder geben Sie den primären oder sekundären Kontoschlüssel für das verknüpfte Speicherkonto ein.
    3. Bei Verwendung von Google Cloud Storage geben Sie die folgenden Informationen ein:
      • Name des Sicherungsspeichers: Der Name des Sicherungsspeichers. Der Name darf nur Kleinbuchstaben, Ziffern und Bindestriche enthalten; er darf nicht mit einem Bindestrich beginnen oder enden.
      • Bucket-Name: Der Name des in Google Cloud Storage erstellten Bucket, in dem die Sicherungen gespeichert werden sollen.
      • Zugriffsschlüssel: Fügen oder geben Sie den Zugriffsschlüssel für das Service-Konto ein.
      • Geheimer Schlüssel: Fügen oder geben Sie den geheimen Schlüssel für das Service-Konto ein.
    4. Bei Verwendung von systemverwaltetem Speicher geben Sie die folgenden Informationen ein:
      • Volumetyp: Wenn die Bindung an ein vorhandenes PV erfolgen soll, wählen Sie Statisch aus. Administratoren sollten sich vergewissern, dass das PV über die erforderlichen Beschriftungen für die Bindung verfügt und dass es für die Bindung zur Verfügung steht.
      • Name des Sicherungsspeichers: Definiert den Namen des Sicherungsspeichers. Er muss dem Namen des zuvor registrierten Sicherungsspeichers entsprechen. Der Name darf nur Kleinbuchstaben, Ziffern und Bindestriche enthalten; er darf nicht mit einem Bindestrich beginnen oder enden.
      • Größe (GiB): Definiert die Größe des PV für den Sicherungsspeicher. Die minimale Größe beträgt 32 GiB. Bei Verwendung der statischen Bindung muss der Wert der Größe des vorhandenen PV entsprechen. Übersteigt der Wert die Größe des vorhandenen PV, wird der PVC nicht an das PV gebunden.
      • Speicherklassenname: Die Speicherklasse muss mit der Speicherklasse des vorhandenen PV übereinstimmen.
      • Beschriftungsauswahl: Für die statische Bereitstellung erforderlich. Die Beschriftung bzw. Beschriftungen müssen mit denen des vorhandenen PV übereinstimmen.
  6. Klicken Sie auf Registrieren.
  7. Hinweis:
    Wenn die Bindung an ein vorab erstelltes PV erfolgt, für das keine Speicherklasse definiert wurde, sollte für den Namen der Speicherklasse keine Angabe erfolgen. Wenn eine Standardspeicherklasse im Cluster konfiguriert wurde, fügt der Admission Controller DefaultStorageClass die Standardspeicherklasse hinzu und verhindert die Bindung des PVC. In diesem Fall sollten Administratoren entweder eine Speicherklassenspezifikation zum PV hinzufügen oder die Standardkonfiguration der Speicherklasse entfernen.

Nachdem ein Sicherungsspeicher registriert wurde, werden alle vorhandenen Sicherungen im Sicherungsspeicher auf der Seite "Sicherungen" aufgeführt, aber es können nur Sicherungen aus derselben Version wiederhergestellt werden.

Registrieren des Sicherungsspeichers, wenn bereits ein anderer Sicherungsspeicher vorhanden ist

Wenn Sie einen Staging-Speicherort und einen Sicherungsspeicher registriert haben, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Melden Sie sich bei ArcGIS Enterprise Manager als Administrator Ihrer Organisation an.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Sicherungen.
  3. Klicken Sie auf der Seite "Sicherungen" auf Sicherungsspeicher.
  4. Klicken Sie auf Speicher registrieren.
  5. Wählen Sie den Typ des zu registrierenden Sicherungsspeichers aus.
    • Amazon S3
    • Azure Blob
    • Google Cloud Storage
    • Systemverwalteter Speicher
    1. Geben Sie bei Verwendung von Amazon S3 die folgenden Informationen ein:
      • Name des Sicherungsspeichers: Der Name des Sicherungsspeichers. Der Name darf nur Kleinbuchstaben, Ziffern und Bindestriche enthalten; er darf nicht mit einem Bindestrich beginnen oder enden.
      • Bucket-Name: Der Name des in Amazon S3 erstellten Bucket, in dem die Sicherungen gespeichert werden sollen.
      • Region: Die Region, in der der Bucket erstellt wurde.
      • Authentifizierungstyp: Wählen Sie entweder Zugriffsschlüssel oder IAM-Rolle aus.
      • Geben Sie die folgenden Informationen ein, wenn der Zugriffsschlüssel als Authentifizierungstyp verwendet wird:
        • Zugriffsschlüssel: Fügen oder geben Sie den Zugriffsschlüssel für den IAM-Benutzer ein.
        • Geheimer Schlüssel: Fügen oder geben Sie den geheimen Schlüssel für den IAM-Benutzer ein.
    2. Geben Sie bei Verwendung von Azure die folgenden Informationen ein:
      • Name des Sicherungsspeichers: Der Name des Sicherungsspeichers. Der Name darf nur Kleinbuchstaben, Ziffern und Bindestriche enthalten; er darf nicht mit einem Bindestrich beginnen oder enden.
      • Container-Name: Der Name des in Azure erstellten Containers, in dem Sicherungen gespeichert werden sollen.
      • Speicherkonto: Der Name des Speicherkontos, das dem Container übergeordnet ist.
      • Authentifizierungstyp: Wählen Sie entweder Speicherkontoschlüssel oder Verwaltete Identität aus.
      • Geben Sie die folgenden Informationen ein, wenn der Speicherkontoschlüssel als Authentifizierungstyp verwendet wird:
        • Kontoschlüssel: Fügen oder geben Sie den primären oder sekundären Kontoschlüssel für das verknüpfte Speicherkonto ein.
    3. Bei Verwendung von Google Cloud Storage geben Sie die folgenden Informationen ein:
      • Name des Sicherungsspeichers: Der Name des Sicherungsspeichers. Der Name darf nur Kleinbuchstaben, Ziffern und Bindestriche enthalten; er darf nicht mit einem Bindestrich beginnen oder enden.
      • Bucket-Name: Der Name des in Google Cloud Storage erstellten Bucket, in dem die Sicherungen gespeichert werden sollen.
      • Zugriffsschlüssel: Fügen oder geben Sie den Zugriffsschlüssel für das Service-Konto ein.
      • Geheimer Schlüssel: Fügen oder geben Sie den geheimen Schlüssel für das Service-Konto ein.
    4. Bei Verwendung von systemverwaltetem Speicher geben Sie die folgenden Informationen ein:
      • Volumetyp: Wenn die Bindung an ein vorhandenes PV erfolgen soll, wählen Sie Statisch aus. Administratoren sollten sich vergewissern, dass das PV über die erforderlichen Beschriftungen für die Bindung verfügt und dass es für die Bindung zur Verfügung steht.
      • Name des Sicherungsspeichers: Definiert den Namen des Sicherungsspeichers. Er muss dem Namen des zuvor registrierten Sicherungsspeichers entsprechen. Der Name darf nur Kleinbuchstaben, Ziffern und Bindestriche enthalten; er darf nicht mit einem Bindestrich beginnen oder enden.
      • Größe (GiB): Definiert die Größe des PV für den Sicherungsspeicher. Die minimale Größe beträgt 32 GiB. Bei Verwendung der statischen Bindung muss der Wert der Größe des vorhandenen PV entsprechen. Übersteigt der Wert die Größe des vorhandenen PV, wird der PVC nicht an das PV gebunden.
      • Speicherklassenname: Die Speicherklasse muss mit der Speicherklasse des vorhandenen PV übereinstimmen.
      • Beschriftungsauswahl: Für die statische Bereitstellung erforderlich. Die Beschriftung bzw. Beschriftungen müssen mit denen des vorhandenen PV übereinstimmen.
  6. Klicken Sie auf Registrieren.
  7. Hinweis:
    Wenn die Bindung an ein vorab erstelltes PV erfolgt, für das keine Speicherklasse definiert wurde, sollte für den Namen der Speicherklasse keine Angabe erfolgen. Wenn eine Standardspeicherklasse im Cluster konfiguriert wurde, fügt der Admission Controller DefaultStorageClass die Standardspeicherklasse hinzu und verhindert die Bindung des PVC. In diesem Fall sollten Administratoren entweder eine Speicherklassenspezifikation zum PV hinzufügen oder die Standardkonfiguration der Speicherklasse entfernen.

Nachdem ein Sicherungsspeicher registriert wurde, werden alle vorhandenen Sicherungen im Sicherungsspeicher auf der Seite "Sicherungen" aufgeführt, aber es können nur Sicherungen aus derselben Version wiederhergestellt werden.

Wiederherstellen der Sicherung

Führen Sie zum Wiederherstellen einer Sicherung die folgenden Schritte aus:

  1. Melden Sie sich bei ArcGIS Enterprise Manager als Administrator Ihrer Organisation an.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Sicherungen.
  3. Bestimmen Sie auf der Seite "Sicherungen", welche Sicherung Sie wiederherstellen möchten, und klicken Sie auf die Schaltfläche "Optionen".
  4. Klicken Sie auf Wiederherstellen.
  5. Geben Sie den Verschlüsselungs-Passphrase an, der zur Erstellung der Sicherung verwendet wurde.
  6. Klicken Sie auf Wiederherstellen.
Hinweis:

Wenn Sie für den Client-Zugriff ArcGIS Web Adaptor verwenden, müssen Sie die entsprechende Registrierung in der Admin-API aufheben und die Software erneut registrieren, um die Konfiguration der wiederhergestellten Organisation zu übernehmen.

Überprüfen des Status eines Wiederherstellungsvorgangs

Da die ursprüngliche Organisation vor der Wiederherstellung nicht erreichbar war, ist die bestehende Benutzersitzung nicht mehr gültig. Der Administrator muss sich wieder bei ArcGIS Enterprise Manager anmelden, um den Status der Wiederherstellung weiterhin anzeigen zu können. Wenn Sie dazu aufgefordert werden, melden Sie sich wieder bei Enterprise Manager an. Die Seite mit dem Wiederherstellungsstatus wird angezeigt.

Beim Out-of-Place-Wiederherstellungvorgang werden die Pod-Platzierungsrichtlinien für die Objektspeicher und die Data Stores vom Typ "relational" bzw. "spatiotemporal" sowie für den Service PublishingTools aus der aktuellen Konfiguration beibehalten und aus der Sicherung nicht berücksichtigt. Dadurch wird ein Neustart des Data Store StatefulSets sowie mögliche Konflikte mit der aktuellen Konfiguration der Cluster-Infrastruktur während des Wiederherstellungsvorgangs vermieden. Bei anderen System-, Utility- und vom Benutzer veröffentlichten Services wird die Bereitstellungs-ID in den Ergebnissen gespeichert, wenn die Bereitstellung nicht erfolgreich aktualisiert werden kann, und der Vorgang wird mit Warnungen als erfolgreich abgeschlossen gemeldet. Ein Administrator sollte die Platzierungsrichtlinie für jeden Service nach dem Wiederherstellungsvorgang korrigieren.

Überprüfen des Wiederherstellungsergebnisses

Die folgende Tabelle fasst die möglichen Ergebnisstatus eines mithilfe des In-Place- und Out-of-Place-Prozesses durchgeführten Wiederherstellungsvorgangs zusammen.

ErgebnisstatusBedeutung
success

Es ist keine Aktion erforderlich. Alle Wiederherstellungsphasen, einschließlich aller Konfigurationsänderungen und Bereitstellungsaktualisierungen, wurden erfolgreich durchgeführt, und die Organisation ist einsatzbereit.

success_with_warnings

Objekte konnten nicht gespiegelt werden, wodurch möglicherweise die Funktionalität der Organisation beeinträchtigt wird. Ein Administrator sollte die Protokolle und Meldungen überprüfen, um die betroffenen Bereiche zu ermitteln und die Integrität kritischer Workflows zu bewerten. Wenn dieses Problem bei mehreren Wiederherstellungsversuchen weiterhin auftritt, wenden Sie sich an den technischen Support von Esri.

failure

Mindestens eine kritische Phase ist fehlgeschlagen, und alle nach diesem Zeitpunkt erstellten Sicherungen sind als riskant zu betrachten. Die Bereitstellung der Organisation sollte aufgehoben werden, die Organisation bereitgestellt und konfiguriert und aus einer vor diesem Zeitpunkt erstellten Sicherung wiederhergestellt werden.